Nachdem die ersten beiden Einträge hier für mich eine Art Test waren, um mich mit dem Blog und diversen Features auseinanderzusetzen (zumindest mal ganz grob), möchte ich heute meine Gedanken einfach mal aufschreiben.

Wie ihr euch denken könnt, ist das mein erster Blog und die ganze Materie ist ziemlich neu. Aber nachdem ich irgendwann im September die Idee hatte, so etwas in Angriff zu nehmen, hieß es überall: Am besten einfach anfangen.
Die Idee ist dadurch entstanden, dass ich mich seit einigen Jahren auf deviantart herumtreibe und dort eigentlich häufig richtig schöne Bilder entdecke. Die werden dann in die Favoriten gepackt und vielleicht noch ein Kommentar hinterlassen. Damit hat sich das von meiner Seite eigentlich auch schon erledigt. Klar, man kann die Künstler langfristig beobachten und wird über deren neue Werke, Projekte und Gedanken auf dem Laufenden gehalten. Aber auf kreativer Ebene kann ich relativ wenig Konversation machen, da ich selbst kein Künstler bin (und auch nicht wirklich Ambitionen habe, in diese Richtung zu gehen). Was mir aber aufgefallen ist: Es gibt verdammt viele gute Künstler, die kaum jemand kennt.
Mit Blimus möchte ich versuchen Leute zusammenzubringen, die sich ebenfalls für Bilder begeistern können (Fantasy, Sci-Fi, Fabelwesen, Anthros usw.). Sei es, weil sie das Eintauchen in andere Welten ermöglichen, weil sie bestimmte Emotionen auslösen, Stimmungen verstärken oder schlicht schön anzusehen sind. Allerdings möchte ich keinen Blog machen, auf dem einfach nur Bilder gepostet werden. Stattdessen möchte ich Künstler vorstellen und evtl. auch Ansichten von ihnen wiedergeben. – Noch bin ich natürlich nicht an diesem Punkt, aber zumindest in meinem Kopf gibt es ein paar Ziele, die ich mit Blimus erreichen will. 🙂

Was hat das nun mit dem Finden der eigenen Stimme zu tun?
Bei meinem ersten Eintrag habe ich lange überlegt, wie ich ihn schreiben soll. Und wer ihn gelesen hat und dann diesen hier liest, wird merken, dass das hier irgendwie natürlicher oder persönlicher klingt (zumindest hoffe ich das). Auch bei diesen Worten habe ich überlegt, ob und wie ich das machen möchte. Wo würde es sich also besser anbieten, um auch darüber zu schreiben, als auf einem Blog? 😉
Worauf ich schlussendlich hinauswill ist wahrscheinlich folgendes: Ich bin noch nicht ganz sicher, was sich beim Schreiben für/auf Blimus gut anfühlt und evtl. wird es noch einige Einträge geben, die auch wieder abweichen (kann sein, muss es aber nicht).

Blimus wird wahrscheinlich auch davon geprägt, was ich als schön empfinde und spiegelt daher auch meinen Geschmack wieder. Dabei höre ich meistens auf meinen Bauch und lege keine Kriterien an (zumindest nicht bewusst). Deshalb will ich hier auch nicht bewerten oder ähnliches.
Ich finde z.B. auch negative Bewertungen von Musik auf Amazon total unnötig, in denen letztendlich nur geschrieben wird, wie schlecht man ein Album oder einen Song findet. Ich denke mir da immer: Wenn es mir nicht gefällt, dann hole ich es mir nicht. Aber gut, darf ja jeder so machen, wie er möchte. 😉

Ich bin jedenfalls gespannt wie es hier weitergeht und hoffe, dass ich Blimus Leben einhauchen kann. Jetzt muss ich aber erstmal weiter nach Blogs und Bloggern stöbern, die interessant sein könnten. Falls ihr Tipps habt, die zu Blimus passen könnten, nur her damit. 🙂

PS: Der Name Blimus… dazu habe ich ganz am Anfang auch eine Erklärung formuliert, die ich so einfach mal übernehme: Der Name Blimus ist ein Anagramm zu verschiedenen Wörtern, insbesondere aber zu dem Begriff sublim. Darunter wird in diesem Fall etwas Erhabenes verstanden und die Fähigkeit, ein Gespür dafür zu entwickeln. Um Wikipedia zu zitieren: „[…] etwas Großes und Überwältigendes, das aber nur mit hinreichendem Gespür für das Feine und Außergewöhnliche versteh- bzw. wahrnehmbar ist; in diesem Sinne zeugt das Sublime von großem Einfühlungsvermögen und Verständnis.“
Bei Blimus geht es im Endeffekt also um die Wahrnehmung und Wertschätzung von Bildern und den Künstlern, die diese erschaffen.